Mit politischer Unterstützung von Trump überholt Boeing Airbus bei Flugzeugbestellungen im Jahr 2025

Boeing 737. Foto: Boeing
Boeing 737. Foto: Boeing

Mit ausdrücklicher Unterstützung des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, der die Verträge des Unternehmens zunehmend als Instrument in internationalen wirtschaftlichen Verhandlungen einsetzt, beendete Boeing das Jahr 2025 vor Airbus bei den Netto-Bestellungen für Verkehrsflugzeuge.

Dennoch blieb der US-Hersteller bei der Zahl der tatsächlich ausgelieferten Flugzeuge hinter dem europäischen Wettbewerber zurück, was die Kluft zwischen Auftragsvolumen und Produktionskapazität verdeutlicht.

Bis Ende 2025 verzeichnete Boeing 1.173 Netto-Bestellungen, während Airbus 889 registrierte. Im Gegensatz dazu lieferte Airbus 793 Verkehrsflugzeuge an Kunden aus, während Boeing 600 Auslieferungen abschloss, darunter 30 Exemplare des Modells 767. Diese Zahlen zeigen, dass Boeing trotz einer stärkeren kommerziellen Performance weiterhin mit Einschränkungen beim Produktionstempo konfrontiert ist.

Boeing 787 Dreamliner. Foto: Boeing
Boeing 787 Dreamliner. Foto: Boeing

Das Ergebnis des US-Herstellers wurde vor allem durch die starke Nachfrage nach der 737-MAX-Familie getragen, die 591 Bestellungen ausmachte. Auch die 787 Dreamliner spielte mit 381 Verträgen eine wichtige Rolle, ebenso wie langfristige Vereinbarungen für die 777X, die insgesamt 163 Bestellungen erreichten. Airbus stützte sein Auftragsbuch hingegen vor allem auf die A320neo-Familie, die rund 500 Bestellungen auf sich vereinte.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Unternehmen liegt in der Offenlegung der Daten. Airbus weist Auftragsstornierungen detailliert aus, während Boeing lediglich aggregierte Zahlen veröffentlicht, was die Transparenz bei direkten Vergleichen der Auftragsbestände verringert.

Trotz der Verzögerungen beim Eintritt der 777X in den Liniendienst zieht das Programm weiterhin langfristige Verpflichtungen an. Darüber hinaus trugen militärische, von kommerziellen Plattformen abgeleitete Flugzeuge wie die Tankflugzeuge KC-46A und die Seefernaufklärer P-8A zum gesamten Vertragsvolumen von Boeing bei.

KC-46A. Foto: Boeing
KC-46A. Foto: Boeing

Ein weiterer relevanter Punkt ist, dass die Gesamtzahl der von Boeing im Jahr 2025 erzielten Bestellungen mehr als doppelt so hoch war wie im Jahr 2024. Dieses Wachstum fand in einem Umfeld starker politischer Einflussnahme statt, in dem Trump die Aufträge des Unternehmens als Symbol für die Stärkung der amerikanischen Industrie bei Verhandlungen mit Handelspartnern der Vereinigten Staaten hervorhob.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 2025 für Boeing einen bedeutenden Fortschritt im kommerziellen Bereich markierte und auf eine schrittweise Erholung nach Jahren der Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Zertifizierungsverzögerungen der 737 MAX und der 777X, der Konsolidierung von Spirit AeroSystems sowie wiederkehrenden Qualitätsproblemen hindeutet. Dennoch zeigt die Differenz zwischen Bestellungen und Auslieferungen, dass das Unternehmen weiterhin vor der Herausforderung steht, Verträge im gleichen Tempo in Produktion umzusetzen wie sein wichtigster europäischer Wettbewerber.

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Quelle und Bilder: Airbus | Boeing. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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